Zeittafel zur Bau- und Nutzungsgeschichte

1498 Beschluss des Creuzburger Amtmannes Georg, Burggraf von Kirchberg, und der Priorin des Jacobsklosters, Jutta von Hundelshausen, zum Neubau einer Kapelle aus Stein an der Werrabrücke
1499 Baubeginn und - laut Überlieferung - Übernahme der planerischen wie bauleitenden Maßnahmen durch einen Creuzburger Maurergesellen
1520 Ausmalung der Kapelle mit Szenen aus dem Leben der Heiligen Elisabeth
Anfang 16.Jh. Höhepunkt der Wallfahrten seit dem 15. Jahrhundert;
in diesem Zusammenhang auch Bau eines Siechenhauses in unmittelbarer Nähe von Brücke und Kapelle
1523 Am 1. September Verkündung der lutherischen Lehre durch den Karthäusermönch Albert von Kempten;
zunehmendes Bekenntnis der Creuzburger zu Luthers Lehre und Bedeutungsverlust als Wallfahrtsort
Bis 1636 Gottesdienste für Kranke und Schüler, danach Nutzung als städtisches Magazin
1680 Dacherneuerung
1715 Reparaturen und Veränderungen im Kircheninnenraum
1840 bis 1845 Restaurierung unter Großherzog Karl Alexander
von Sachsen-Weimar-Eisenach
1938 Freilegung der Wandmalereien
1945 Kriegsbeschädigung
Bis 1955 Statische Sicherung, Erneuerung Dachtragewerk
und Dachdeckung
1964 kleinere Erhaltungsarbeiten an den Halbfresken
1970 Neueindeckung mit Kupferblech
1979 / 2001 Kleinere Sanierungsmaßnahmen
2007 / 2008 Dacherneuerung und Restaurierung Giebelkreuz
2008 / 2009 Restaurierung Sandsteinfassade und Fenster
2009 Beginn Restaurierung der Wandmalereien anhand einer Musterachse
2009 bis 2012 umfangreiche Sanierung Innenbereich